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Call for Papers: Arbeit erzählen. Landwirtschaftlich tätige Frauen zwischen 1920 und heute

  • 2026-08-28T13:14:00+02:00

Einladung zur Einreichung von Beiträgen für ein Panel bei der Tagung „Frauen am Land – Leben. Arbeiten. Bestimmen“ 2027

Panel bei der Tagung „Frauen am Land – Leben. Arbeiten. Bestimmen“
Univ. für Bodenkultur Wien (BOKU) und Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB)

Deadline für Einreichungen: 31.8.2026

Koordinatorinnen:
Jessica Richter* (Universität Wien, Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen, jessica.richter@univie.ac.at)
Brigitte Semanek* (Institut für Geschichte des ländlichen Raumes, St. Pölten, Projekt „Niederösterreich privat“, brigitte.semanek@ruralhistory.at)
Tina Plasil-Laschober (Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek, Sammlung MenschenLeben, tina.plasil@mediathek.at)

Organisation der Arbeitsgruppe: offen
Zuordnung zum Themenblock: Arbeit & Alltag

Thema: Heute wie vor 100 Jahren schulterten Frauen einen Gutteil der körperlich anstrengenden landwirtschaftlichen Arbeit ebenso wie die Care Work; damals wie heute war beides schwer miteinander vereinbar. Als naturabhängige, „besondere“ und heute meist selbstständige Tätigkeit ließ der Einbezug in arbeitsbezogene und soziale Rechte verhältnismäßig lange auf sich warten. Insbesondere Landwirtinnen und Landarbeiterinnen waren und sind unzureichend etwa vor Altersarmut geschützt. In dieser Arbeitsgruppe widmen wir uns den Kontinuitäten und Veränderungen landwirtschaftlicher Arbeit aus der Perspektive von Frauen von ca. 1920 bis 2020: Wo lassen sich Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen früheren und derzeitigen Lebens- und Arbeitsrealitäten feststellen? Wie unterschieden sich diese zu bestimmten Zeitpunkten auch zwischen Frauen? Welche Tätigkeiten galten überhaupt als Arbeit, welche waren vergütet und wie war die Arbeit (Care, Erwerb etc.) verteilt? Wie trug die Veränderung struktureller Rahmenbedingungen zu Dis/Kontinuitäten bei?

Ziele: Diese Arbeitsgruppe bündelt die vielfältigen Expertisen ihrer Mitglieder aus deren jeweiligen Forschungsfeldern und Praxen, die miteinander in Diskussion gebracht werden sollen. Ziel ist die Vernetzung über die Tagung hinaus.

Format: Gemeinsam widmen wir uns in einem Workshop eigenen Erfahrungen und historischen und ggf. aktuellen Zeugnissen (wie Amateur*innenfilmen, autobiografischen Texten von oder Interviews mit landwirtschaftlich tätigen Frauen), um uns auf dieser Grundlage den Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen anzunähern. Kurze Inputs der Workshopleiterinnen unterstützen die Diskussion und die gemeinsame Interpretation der Quellen und Erfahrungsberichte

> Call for Papers als PDF-Download

 

Panel bei der Tagung „Frauen am Land – Leben. Arbeiten. Bestimmen“
Univ. für Bodenkultur Wien (BOKU) und Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB)

Die Internationale Frauentagung findet 2027 bereits zum 6. Mal statt. Sie bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Praktiker:innen, Wissenschafter:innen und Studierenden sowie Vertreter:innen der Verwaltung und Politik. Im Mittelpunkt stehen die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen am Land. Eingeladen sind alle, die sich für die Alltagsrealitäten, Perspektiven und Geschichten von Frauen im ländlichen Raum interessieren, etwas beitragen oder mehr erfahren möchten. Die Themen 2027 sind: Arbeit & Alltag | Diversität und Migration | Klimaresilienz und Nachhaltigkeit | Politische Partizipation und Entscheidungsmacht | Vernetzung und kollektive Wirksamkeit.

Website der Tagung: https://boku.ac.at/wiso/inwe/konferenzen-und-veranstaltungen/6-internationale-frauentagung-2027#/faq/

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