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Andreas Bunzl, Peter Hinterndorfer, Maximilian Martsch: Zwettl im 19. Jahrhundert

Rural History Forum 102

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  • Wann
    01.06.2026 von 14:00 bis 15:30 (Europe/Vienna / UTC200)
  • Wo
    NÖ Landesarchiv, Seminarraum Erdgeschoß (Foyer), St. Pölten (hybrid)
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Die Kleinstadt Zwettl konnte mit der Gründung des Stiftes und der Stadterhebung im 12. Jahrhundert zwar auf eine lange Stadtgeschichte zurückblicken, ihre neuzeitliche Entwicklung stagnierte jedoch. Mit seiner Lage im zentralen Bereich des Waldviertels, einer dünn besiedelten und wenig erschlossenen Region, mangelte es Zwettl lange an wichtigen Elementen städtischer Infrastruktur. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es vor allem die Tatsache, dass die Trasse der Kaiser-Franz-Josefs-Bahn nicht über Zwettl geführt wurde, die sich nachteilig auf ihre wirtschaftliche und demographische Entwicklung auswirkte. Die Stadt wurde erst 1896 und nur über eine Nebenstrecke an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Vor diesem Hintergrund und ausgehend von den Ergebnissen des Projektes "Stadtgeschichte Zwettl" widmen sich drei Kurzvorträge der Stadt im 19. Jahrhundert unter den Aspekten Herrschaft und politisches System (Andreas Bunzl), soziale und wirtschaftliche Entwicklungen (Maximilian Martsch), sowie städtische Repräsentation und bürgerliche Kultur (Peter Hinterndorfer).

 

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Andreas Bunzl studierte Geschichte an der Universität Wien mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Dabei arbeitete er besonders mit Stadtgeschichte und den politischen Landschaften des 19. Jahrhunderts. Er ist freiberuflicher Historiker und Mitarbeiter am Zentralen Infomatikdienst der Universität Wien.

 

Peter Hinterndorfer studierte Urgeschichte und Historische Archäologie, sowie Geschichte an der Universität Wien. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für jüdische Geschichte Österreichs in St. Pölten und Leiter des Forschungsverbundes Lager und totale Institutionen im Forschungsnetzwerk Interdisziplinäre Regionalstudien (first). 

 

Maximilian Martsch studierte Geschichte an der Universität Wien mit einem Schwerpunkt in Wirtschafts- und Globalgeschichte. Er verfasst seine Dissertation über die Geschichte der Sojabohne in Österreich vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1950er-Jahre.

 

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Die Veranstaltung findet hybrid statt. Bitte melden Sie sich bei Sophie Hopfner (sophie.hopfner@ruralhistory.at) an, um den Zoom-Link zu erhalten. 

 

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