Sophie Tod: „Ordentlich! Schlampert“ – Landschaftswahrnehmung von Bäuerinnen und Bauern

Rural History Forum 48

  • Was Kommunikation
  • Wann 11.10.2017 von 14:00 bis 15:30 (Europe/Vienna / UTC200)
  • Wo St. Pölten, NÖ Landesarchiv, Seminarraum (Erdgeschoß)
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Das Projekt „Ordentlich! Schlampert“ hat zum Ziel, kollektiv geteilte Idealbilder von Landschaft zu entdecken, zu hinterfragen und neue, individuelle Zugänge zur Landschaft aufzuzeigen. Im Besonderen interessiert dabei der Blick der Bäuerinnen und Bauern auf ihren Arbeitsgegenstand.

Das IGLR ist mit der wissenschaftlichen Begleitung dieses interdisziplinären Projektes beauftragt.

In einem ersten Schritt wurde mittels einer Literaturrecherche die Genese des Landschaftsbildes im Kontext von soziokulturellen Veränderungen der letzten Jahrzehnte in Österreich untersucht. Dabei wurde der doppelte Bedeutungsgehalt von Landschaft als Ergebnis der Arbeit und Vorstellung von Bäuerinnen und Bauern aufgegriffen.

Als zweiter Schritt wurde die Einstellung von Bäuerinnen und Bauern zur Landschaft mit Hilfe der sogenannten Q-Methode untersucht. Ziel dieser Untersuchung war es, wesentliche Unterscheidungskriterien für die Wahrnehmungsweise der Landschaft zu rekonstruieren und daraus folgend zwischen verschiedenen Typen der Landschaftswahrnehmung zu unterscheiden.

Im Vortrag soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Differenzierung der Wahrnehmung von Landschaft hilft, Anknüpfungspunkte für die Umsetzung und Legitimierung von naturschutzfachlichen Maßnahmen zu finden.

Nähere Infos zum Projekt findet man auf der Homepage: www.ordentlich-schlampert.at/

 

Mit freundlicher Unterstützung von: