Martin Bauer: Wie mache ich aus einer heimatkundlichen und landtechnischen Sammlung ein agrar- und umwelthistorisches Museum? – der Fall Horn

Rural History Forum 40

  • Wann03.10.2016 von 13:00 bis 14:30 (CET / UTC200)
  • WoSt. Pölten, NÖ Landesarchiv, Seminarraum (Erdgeschoß)
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Im ersten Halbjahr 2016 erstellte das Institut für Geschichte des ländlichen Raumes ein inhaltliches Konzept zur Neuausrichtung der „Museen der Stadt Horn“. Ihre Kernbereiche sind die urgeschichtliche Sammlung mit knapp 15.000 Objekten und das Mader-Museum, eine rund 900 Objekte umfassende Sammlung landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen sowie bäuerlichen Hausrats aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Weitere umfangreichere Sammlungen betreffen die Paläontologie, Mineralogie, Stadtgeschichte, Volkskunde und Volkskunst, religiöse Kunst und Funde aus der griechisch-römischen Antike.

Angesichts der thematischen Vielfalt ist eine einheitliche Ausrichtung des städtischen Museums schwer zu realisieren. Zum einen bieten die Sammlungen eine Reihe von Anknüpfungspunkten für die Beleuchtung verschiedener wirtschaftlicher, sozialer, politischer und kultureller Aspekte der Stadt- und Regionalgeschichte. Zum anderen lässt sich mit dem Mader-Museum, der urgeschichtlichen und auch Teilen der „volkskundlichen“ Sammlung ein agrarhistorischer Schwerpunkt entwickeln, der im Mittelpunkt dieses Rural History Forums stehen wird.

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