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Neu erschienen: Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes 2025

  • 2026-10-05T10:52:00+02:00

Soy and Agro-Food Change: (Sub-)National Pathways in a Global Perspective. Rural History Yearbook/Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes 22/2025

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Das Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes 2025 ist beim StudienVerlag in Print und Open Access erschienen.

Editors: Ernst Langthaler, Markus Schermer

Any assessment of agro-food change faces the challenge of the multiplicity of time, space, and agency addressing short-, medium-, and long-term periods, spatial formations from local to global, as well as multiple human and non-human agents. To reduce this complexity in this special issue of the Rural History Yearbook, soy as a commodity provides a lens for assessing agro-food change in the era of globalisation since the 1870s. Soy serves best as a marker of agro-food globalisation, because it evolved from an East Asia food crop to the world's biggest agricultural commodity and allows us to grasp intersections of multiple scales of time, space, and agency. The volume assesses agro-food globalisation from a historical social-science and humanities perspective. It aims to overcome the 'methodological nationalism' of country-focused agro-food studies as well as some globalist tendencies in food regime research by emphasising (sub-)national pathways of agro-food change. International scholars across disciplines address the history of soy in and between Europe, North and Sough America, Africa, and Asia. They highlight fundamental continuities and changes, important sites and their connections, as well as more-than-human key actors of the global soy complex, also in light of the current 'polycrisis'.

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Herausgeber: Ernst Langthaler, Markus Schermer

Jede Untersuchung des Wandels im Agrar- und Ernährungsbereich steht vor der Herausforderung, die Vielfalt von Zeit, Raum und Handlungsmacht zu berücksichtigen, die kurz-, mittel- und langfristige Zeiträume, räumliche Ausschnitte von der lokalen bis zur globalen Ebene sowie vielfältige menschliche und nicht-menschliche Akteur:innen umfasst. Um diese Komplexität in dieser Ausgabe des Jahrbuchs für Geschichte des ländlichen Raumes zu reduzieren, dient die Ware Soja als Linse zur Untersuchung des Wandels im Agrar- und Ernährungssystem im Zeitalter der Globalisierung seit den 1870er Jahren. Soja eignet sich am besten als Linse für die Globalisierung des Agrar- und Ernährungssektors, da es von einer ostasiatischen Nahrungspflanze zur weltweit größten Agrarhandelsware gewachsen ist und uns ermöglicht, die Schnittstellen verschiedener Zeit-, Raum- und Akteursskalen zu erfassen. Der Band beleuchtet die Globalisierung des Agrar- und Ernährungssystems aus einer historischen sozial- und kulturwissenschaftlichen Perspektive. Er zielt darauf ab, den ,methodologischen Nationalismus‘ der länderzentrierten Agro-Food Studies sowie bestimmte globalistische Tendenzen in der Nahrungsregimeforschung zu überwinden, indem er (sub-)nationale Verläufe des Wandels in den Vordergrund rückt. Internationale Wissenschaftler:innen verschiedener Disziplinen behandeln die Geschichte von Soja in und zwischen Europa, Nord- und Südamerika, Afrika und Asien. Sie beleuchteten grundlegende Kontinuitäten und Veränderungen, wichtige Orte und deren Verbindungen sowie mehr-als-menschliche Schlüsselakteur:innen des globalen Soja-Komplexes, auch vor dem Hintergrund der aktuellen ,Polykrise‘.

 

Weitere Informationen finden Sie hier. 

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