Agrarregionen in NÖ im Ersten Weltkrieg

Das Projekt analysiert die kleinregionale Agrarentwicklung im „Großen Krieg“.

Förderung

IGLR (Eigenprojekt in Kooperation mit dem NÖ Landesarchiv)

Laufzeit

Jänner - Juni 2014

Projektleitung

Ernst Langthaler

Bearbeiter

Martin Bauer

Beschreibung

Im Ersten Weltkrieg sackte die Leistung der österreichisch-ungarischen Landwirtschaft mangels Arbeitskräften, Zugtieren und Mineraldünger sowie wegen staatlicher Regulierungsmängel dramatisch ab. Das Projekt sucht anhand der unveröffentlichten und bisher nicht ausgewerteten Anbau- und Erntestatistik Niederösterreichs erstmals auf kleinregionaler Ebene die Agrarentwicklung unter den Bedingungen eines "totalen Krieges" nachzuzeichnen. Seine Ergebnisse werden im Rahmen der Tagung Fern der Front - mitten im Krieg. Alltagsleben im Hinterland 1914-1918 (Schallaburg, 30.6.-2.7.2014) präsentiert. Es ist zugleich Pilotprojekt eines größeren Forschungsprojekts des IGLR zur Agrar- und Ernährungsgeschichte des Ersten Weltkriegs, das sich derzeit im Antragsstadium befindet.

Projektpublikation

Martin Bauer, Alles für die Hauptstadt? Agrarwirtschaft im Land um Wien während des Ersten Weltkriegs, in: Elisabeth Loinig u.a. (Hg.), Fern der Front - mitten im Krieg 1914-1918. Alltagsleben im Hinterland , St. Pölten 2016.  (1113 KB)