Ein Dorf in der Geschichte

Foto: »Stunde Null« von Edgar Reitz © Edgar Reitz FilmstiftungFoto: »Stunde Null« von Edgar Reitz © Edgar Reitz Filmstiftung

Unter diesem Titel finden im Lauf des Jahres 2019 vier Film- und Gesprächsveranstaltungen statt. Das IGLR ist mit dem Projekt zum Bestand „NÖ privat“ beteiligt.

Im Rahmen der jährlich praktizierten Gedenkkultur des Museums ERLAUF ERINNERT stellt das aus vier Programmpunkten bestehende Projekt „Ein Dorf in der Geschichte“ erstmals das Medium Film ins Zentrum.

Entlang seiner unterschiedlichen Spielarten, ausgehend von Erlauf an vier Orten in Niederösterreich und im Dialog zwischen AnwohnerInnen, Filmen und Gästen soll über das Jahr die Frage verhandelt werden, welche Rolle Dörfer im Nachdenken über und sich erinnern an Umwälzungen der Geschichte des 20. Jahrhunderts spielen: Wie spiegelt sich das vermeintliche Große in diesem kleinen und vertrauten Gefüge gesellschaftlichen Zusammenlebens? Wird im Blick auf das Dorf – in seiner Überschaubarkeit und Verdichtung – vielleicht in besonderer Weise oder etwas Anderes sichtbar, das sonst in den Komplexitäten und Verstrickungen globaler Zusammenhänge schwer greifbar ist?

Ein Dorf in der Geschichte
Vier Film- und Gesprächsveranstaltungen
Mit Arbeiten von
Edgar Reitz, Egon Humer, Sebastian Brameshuber
sowie
Amateurfilmen aus den Sammlungen des Österreichischen Filmmuseums und des Bestandes „NÖ privat“,
kuratiert von Alejandro Bachmann.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am 11. Mai 2019. Beim letzten Termin am 29. November 2019 im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich stehen die Amateurfilme im Mittelpunkt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.publicart.at und in der Einladung als pdf.

Das Pilotprojekt zur Erschließung des Filmbestands „NÖ privat“ unter der Leitung von Ulrich Schwarz-Gräber läuft seit November 2018.